weitere Berichte zur Dialogreihe

Landrat Stephan Rößle und Bernd Spielberger /Foto: Wolfgang Stolz
Landrat Stephan Rößle und Bernd Spielberger /Foto: Wolfgang Stolz

Landrat und CSU-Bürgermeisterkandidat diskutieren mit Ehrenamtler und Vereinsvorstände

Zu einem Ehrenamtsdialog mit Vereinsverantwortlichen aus Harburg und den Ortsteilen trafen sich kürzlich Landrat Stefan Rößle, der Harburger CSU-Bürgermeisterkandidat Bernd Spielberger und die CSU-Stadtratskandidaten im Landgasthaus „Zum Weberhans“ in Mündling. Der Ehrenamtsdialog ist Bestandteil einer umfangreichen, themenbezogenen Dialogreihe mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

 

Bernd Spielberger eröffnete mit einer Ehrenamtspräsentation den Dialogabend und berichtete unter anderem von seinen Erfahrungen als Vereinsvorsitzender des Motorclubs Kesseltal. Jedes Jahr organisiert er mit einem hochengagierten Team ein Event mit über 3000 Zuschauern und weiß deshalb um die Vorschriftenflut. Er dankte den anwesenden Vereinsvorsitzenden für deren wichtiges Engagement für unsere Gesellschaft und unser Gemeinwohl.

 

Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft“, hob Landrat Stefan Rößle gleich zu Beginn hervor. Ohne das freiwillige Engagement von Menschen, die Verantwortung für ihre Nächsten übernehmen, wäre kein Sportverein, keine Feuerwehr und keine Nachbarschaftshilfe denkbar. Zur Wertschätzung der Arbeit der Ehrenamtlichen bietet der Landkreis Donau-Ries die Ehrenamtskarte an. Um die ehrenamtlich Tätigen zu unterstützen und Transparenz in Angebot und Nachfrage beim Thema Ehrenamt zu bringen haben wir im Landratsamt unter anderem das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement aufgebaut und eine Ehrenamtsbörse eingeführt. „Diese Angebote haben sich bewährt und werden rege genutzt“, berichtete Landrat Rößle, der sich dem Dank von Bernd Spielberger an die anwesenden Vereinsvorsitzenden für deren enormes Engagement nachdrücklich anschloss.

 

Im Rahmen der nachfolgenden Diskussion wurden viele Ideen, Verbesserungsvorschläge aber auch Kritik und Lob geäußert. So wurde den Verantwortlichen im Harburger Rathaus durchaus bürgernahe Vereinsunterstützung zum Beispiel durch das Ordnungsamt bescheinigt. Auch die neue Homepage und der Veranstaltungskalender fanden den Zuspruch der Vereinsverantwortlichen.

 

Klare Kritik fanden die Diskutanten an Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien. „Es mache mittlerweile keinen Spaß mehr, ein Vereinsfest durchzuführen“. Die unterschiedlichen Vorschriften seien teilweise nur noch mit großem Aufwand rechtssicher umzusetzen. Hier bestand ein klarer Wunsch nach Entbürokratisierung und aktiver Unterstützung durch die zuständigen Behörden.

 

Zuspruch fand die Idee eines regelmäßigen Ehrenamtsnewsletters durch das Landratsamt mit wichtigen Neuerungen und Hinweisen für die Vereinsarbeit. Gefordert wurde auch eine städtische Facebookseite mit Bewerbungsmöglichkeiten für Vereinsfeste und ein jährlicher Ehrenamtsabend zum gemeinsamen Austausch mit Fachreferenten. Auf den Prüfstand sollten nach Meinung der Teilnehmer auch die Umsetzung von bürokratischen Abläufen. So sei es zum Beispiel schwierig, für die städtische Versicherung alle Helferinnen und Helfer für Maibaumfest oder das Ferienprogramm namentlich vorab an die Stadt zu melden. Aktive Unterstützung für die Jugendarbeit gehörten ebenfalls zu den Wünschen der Dialogteilnehmer. Auf die Frage, was man sich vom zukünftigen Bürgermeister und den Stadträten erwarte, war den Anwesenden neben „einem offenen Ohr“ für die Vereine auch der Wunsch nach regelmäßigen Besuchen und Anwesenheit bei den Vereinsfesten und Generalversammlungen wichtig.

 

Die intensive Ehrenamtsdiskussion wurde durch ein eigens komponiertes Lied unter dem Motto „Vereinsmeier und Terminkalendergenie“ von Ralf Melber aus Heroldingen aufgelockert. Am Ende des Abends bedankten sich Bernd Spielberger und Landrat Stefan Rößle für die offene und ehrliche Diskussion und versprachen weiteren Austausch und die Unterstützung der Vereine.

 


Harburger Jugend trifft sich zum Jugenddialog:

 

Zu einem Jugenddialog trafen sich auf Einladung des Harburger CSU Bürgermeisterkandidaten Bernd Spielberger insgesamt 20 Jugendliche aus den Vorstandschaften der einzelnen Jugendeinrichtungen aus Harburg und den Ortsteilen. Spielberger eröffnete das Forum und stellte sich und sein CSU Stadtratsteam vor. Er betonte die Wichtigkeit der Jugendvereine im Stadtgebiet und sprach diesen als eine der wichtigsten Säulen unseres Gemeinwesens Lob und Anerkennung aus. Auch im aktuellen Wahlprogramm finden sich viele interessante Punkte für Jugendliche. Einer der wichtigsten Punkte sei die Einführung eines Jugendbeirates mit Antragsrecht gegenüber dem Stadtrat. Für Ihn als möglichen zukünftigen Bürgermeister der Stadt Harburg sei der regelmäßige Austausch mit den Jugendvertretern einer der wichtigsten Punkte.  

CSU Ortsvorsitzender Wolfgang Stolz lobte die Jugendeinrichtungen im Stadtgebiet und forderte die Jugendlichen in Zeiten undemokratischer Tendenzen auf,  aktiv am politischen Geschehen mitzuwirken. Er warb auch für die Mitarbeit in einer demokratischen Partei. In Harburg befinden sich parteiübergreifend sehr viele junge Menschen auf den einzelnen Stadtratslisten und das sei auch sehr gut so.

Im Rahmen eines lockeren Diskussionsforums mit Weißwurstfrühstück tauschten sich die Jugendlichen mit den CSU Stadtratskandidaten und Bernd Spielberger aus. Hierbei wurde u.a. angesprochen, dass sich die Jugendeinrichtungen mehr Unterstützung bei der Anmeldung von großen Veranstaltungen und Festen wünschten. Man habe das Gefühl, dass die Auflagen immer mehr und vor allem auch teurer werden. Hier sei ein „gesamtheitlicher Ehrenamtsmitarbeiter“, wünschenswert, der bei der Abarbeitung von Anmeldung und Umsetzung der Auflagen (auch nach den Geschäftszeiten) zur Verfügung stehe. Vlt. könne man auch durch die ein oder andere Konzeptänderung die Anzahl von teuren Sicherheitsmitarbeitern einsparen.

Im Bereich der Jugendeinrichtungen seien auch einige bauliche Veränderungen wünschenswert. So sprachen die Vertreter aus Harburg und Hoppingen die Renovierung der Dächer an, die aus Ihrer Sicht dringend erforderlich seien. Wünschenswert sei auch die Transparenz bei städtischen Projekten an den Jugendeinrichtungen. Bei Bauarbeiten am und um Einrichtungen wäre es gut, wenn hier auch städtische Vertreter den Jugendlichen berichteten. Die Mündlinger Jugendvertreter baten darum, bei der Vergabe der städtischen Wohnung im Haus der Jugendeinrichtung auch daran zu denken, dass die Mieter nicht zu empfindlich sein dürften. In Jugendeinrichtungen kann es auch mal lauter sein.   

Auf Kreisebene wünschten sich die Jugendlichen den Jugendzeltplatz Tapfheim aufzuwerten und klare Absprachestrukturen bei der Übergabe zu schaffen. Auch das Projekt Fifty-Fifty, mit welchem Jugendliche sicher nach Hause kommen, sollte unbedingt erhalten und weiterhin durch den Landkreis unterstützt werden. Weiterhin wurden auch regelmäßige städtische Jugendforen zum gemeinsamen Austausch angeregt. Der durch die CSU favorisierte Jugendbeirat fand deshalb auch großen Zuspruch. Bei der Zusammensetzung sollten hier besonders die Vereine mit aktiver Jugendarbeit und die Jugendvereine im Stadtgebiet berücksichtigt werden. Lob hatten die Jugendvertreter für die neue Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Harburg, die gerne und zuverlässig auf Nachfragen antwortet und auf den zusammen gefundenen Kompromiss zur Sperrstunde.

Auf die Nachfrage, was aus Sicht der Jugendlichen ein Bürgermeister an Eigenschaften mitbringen sollte, war die Antwort: Bürgernähe, Engagement und ein „offenes Ohr“ für die Anliegen. So sei es für die Jugendlichen auch weiterhin wichtig, dass der Bürgermeister wie jetzt bei den Generalversammlungen mit Neuwahlen anwesend sei.

Die Teilnehmer des Jugendforums bedankten sich für das Gesprächsangebot und ließen den Vormittag bei guten Gesprächen ausklingen. Bernd Spielberger forderte zum Ende der Veranstaltungen dazu auf, dass die Jugendlichen unbedingt aktiv zu den Kommunalwahlen gehen und auch „junge Vertreter“ in den Stadtrat wählen.


Kirchendialog mit Bürgermeisterkandidat Bernd Spielberger

 

Auf Einladung des Harburger CSU-Bürgermeisterkandidaten, Bernd Spielberger, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden aus Harburg und den umliegenden Stadtteilen zu einem Kirchendialog.

Bernd Spielberger betonte die wichtige Rolle der Kirchengemeinden in unserer Gesellschaft und dankte den anwesenden Pfarrgemeindevertretern für Ihren ehrenamtlichen Einsatz. Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten folgte eine Diskussion der insgesamt 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bei der auch die CSU Stadtratsfraktionsvorsitzende Elisabeth Trüdinger, Stadtrat Walter Beck, CSU- Ehrenvorsitzender Dr. Karl Martin Graß, CSU Geschäftsführer Konrad Wiedemann und einzelne CSU Stadtratskandidaten teilnahmen.   

Während der Diskussion wurde deutlich, dass man generell mit der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kommune sehr zufrieden sei, es aber natürlich immer Raum nach oben gebe. So wäre es zum Beispiel sinnvoll, die Kieswege auf dem Harburger Friedhof zu verbessern, da vor allem ältere Menschen mit Rollator und Rollstuhl hier häufig Probleme hätten. Weiterhin bestehe der Wunsch nach einer Unterstützung bei der administrativen Verwaltung der kirchlichen Kindergärten, da hier in einer Zusammenarbeit mit der Stadt, Zeit gespart werden könnte, die in der Gemeindearbeit dringend gebraucht würde. Auch bei kleineren Baumaßnahmen sei eine Fachexpertise, Planung und Unterstützung durch das städtische Bauamt wünschenswert.

Weitere Anliegen waren zum Beispiel: die Einbeziehung der kirchlichen Friedhöfe im Stadtgebiet in den städtischen Räumdienst und die Überarbeitung der Gebührenverordnung bei der Anmeldung von Vereins- und Kirchenfesten. Es sei schade, dass gemeinnützige Vereine und Kirchen bei Veranstaltungen Gebühren für Genehmigungen und Veranstaltungen entrichten müssten.

Ein jährlicher Posten im städtischen Haushalt zur Unterstützung der Kirchengemeinden fand wenig Anklang, hier sei eine Unterstützung bei anstehenden Großprojekten sinnvoller.

Insgesamt hofften die Kirchenvertreter, dass sich auch die Zusammenarbeit mit einem neuen Bürgermeister und Stadtrat so vertrauensvoll und konstruktiv gestalten lasse wie bisher. Dabei sei Ihnen auch der regelmäßige Besuch der kirchlichen Veranstaltungen, vor allem auch der Pfarrfeste wichtig. Denn dieser sei Ausdruck der Anerkennung und gegenseitigen Verbundenheit.

Auf Interesse stieß der Vorschlag des CSU Ortsvorsitzenden Wolfgang Stolz, einen jährlichen, städtischen Kirchendialog mit Kirchenvertretern, Pfarrern, Bürgermeister, Stadträten und Verwaltungsmitarbeitern zu veranstalten, um gemeinsam zu diskutieren, auszutauschen und Projekte zu besprechen.

Am Schluss der Veranstaltung dankte Bernd Spielberger den anwesenden Teilnehmern. Der regelmäßige Dialog mit den Einrichtungen, Vereinen und Institutionen liege ihm besonders am Herzen.

Der Kirchendialog ist Teil einer Dialogreihe. So fand auch bereits ein Jugenddialog statt. Es folgen zudem ein Ehrenamtsdialog, ein Wirtschaftsdialog sowie ein Frauen- und Kinderdialog. Für die Senioren wird es ebenfalls ein Gesprächsangebot geben. Hier kommt am 08.02.2020 die ehemaligen Landtagspräsidentin Barbara Stamm anlässlich eines Seniorennachmittags nach Ebermergen.

 


Das Bild zeigt von links nach rechts: Ulrich Lange, Dr. Hans Reichhart, Bernd Spielberger und Stefan Rößle.  Bild: Wolfgang Stolz
Das Bild zeigt von links nach rechts: Ulrich Lange, Dr. Hans Reichhart, Bernd Spielberger und Stefan Rößle. Bild: Wolfgang Stolz

Bernd Spielberger, Bürgermeisterkandidat für Harburg und Harburger Stadtratskandidaten sprechen mit Verkehrsminister, Landrat und Bundestagsabgeordnetem über die Schäden im Rahmen des Ausweichverkehrs

 

Am 19.11.2019 fand ein „Kommunalpolitischer Dialog“ in Harburg statt. Eingeladen hatte der CSU Ortsverband Harburg, die kommunalpolitische Vereinigung Donau-Ries (KPV), CSU Kreisvorsitzender Ulrich Lange und Landrat Stefan Rößle. Organisiert wurde der Abend von den beiden Bürgermeisterkandidaten Bernd Spielberger, Harburg und Jürgen Raab, Münster. Ehrengast und Referent des Abends war Dr. Hans Reichhart, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr.

 

Im Rahmen der Veranstaltung sprach der CSU Ortsvorsitzende Wolfgang Stolz zusammen mit Bürgermeisterkandidat Bernd Spielberger und den anwesenden CSU Stadtratskandidaten einen wichtigen Punkt an. Sie bezogen sich auf einen Artikel der Donauwörther Zeitung vom 16.11.2019.

 

Hier konnte man lesen (Zitat):

 

„Der größte Schaden entstand an der Burgstraße auf dem Abschnitt zwischen B25 und der Einmündung der Schlossstraße. Die Straße am Hang war dem Gewicht der 40-Tonner nicht gewachsen. Die Laster zogen tiefe Furchen ins talseitige Bankett, die Straße drohte regelrecht abzubrechen. [...] Der Abschnitt der Burgstraße muss erneuert werden. Die Kosten werden dem Bürgermeister zufolge auf rund 600.000 Euro geschätzt.“

 

Bernd Spielberger und Wolfgang Stolz machten deutlich, dass man in diesem Fall trotz bestehender Gesetzeslücke auf eine deutliche, staatliche Förderung hoffe. Es sei nicht ganz nachvollziehbar, warum man nur bei Schäden an offiziell ausgeschilderten Umleitungsstrecken Ausgleichszahlungen erwarten könne. Wie man an Harburg, Großsorheim und Heroldingen sehen könne, scheint diese Regelung längst überholt. Hier müsse dringend nachgesteuert werden, so der CSU Ortsvorsitzende.

 

Bernd Spielberger wurde in Richtung Minister, Landrat und Bundestagsabgeordnetem deutlicher: "Wir brauchen hier eure Unterstützung. Weder die Schäden an Privateigentum noch die Schäden an kommunalen Einrichtungen und unseren Straßen dürfen in diesem Fall dem Stadthaushalt zur Last fallen." Er bat eindringlich um Unterstützung und händigte dem Minister, Landrat und Bundestagsabgeordneten den oben zitierten Zeitungsartikel mit der Bitte um Unterstützung aus.

 

Die anwesenden Mandatsträger versprachen, sich der Thematik für Harburg anzunehmen. Am Vormittag des Folgetages traf sich diesbezüglich gleich der Abgeordnete Ulrich Lange mit dem Leiter des Staatlichen Bauamtes Augsburg. Am Nachmittag folgte ein durch Bürgermeister Wolfgang Kilian organisierter Vororttermin mit dem staatlichen Bauamt, welches für die Bundes- und Staatsstraßen im Donau-Ries-Kreis verantwortlich ist. Bleibt zu hoffen, dass die Stadt Harburg nicht gänzlich auf den Kosten der Schäden sitzen bleibt und hier Unterstützung zugesichert bekommt.

 


Donau-Ries-Aktuell

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Bernd Spielberger kandidiert für die CSU Harburg für das Bürgermeisteramt #spielbergerwaehlen

#gemeinsamfuerunsereheimat - neueste Informationen finden Sie auf CSU-Harburg-Kommunalwahl 2020